Pferde-Osteopathie
Die Untersuchung/ Behandlung
Ein Osteopath erscheint nicht wie ein Tierarzt mit
einem großen Arztkoffer voller Instrumente
beim Pferd. Das wichtigste Instrument des Osteopathen, um
Bewegungseinschränkungen
erkennen und behandeln zu können, sind seine Hände. Nur mit einem gut
ausgebildeten
Tastsinn können Bewegungseinschränkungen ertastet und behandelt werden.
Folgende Strukturen werden untersucht und ggf.
behandelt:
- Gelenke, Sehnen, Bänder und Faszien (bindegewebige
Umhüllungen von Muskeln,
Muskelgruppen und Organen) im Hinblick auf Bewegungsausmaß und
Bewegungsqualität
- Muskeln auf ihre Spannung und Dehnfähigkeit
- Nervenstrukturen
Die Manipulation von Gelenkblockaden, im Volksmund
auch als "Einrenken" bezeichnet, ist
ein wichtiger, aber dennoch kleiner Teil einer Behandlung. Sie wird immer
eingebettet in
eine Vielzahl anderer Behandlungstechniken, um einen langfristigen
Behandlungserfolg zu
erzielen.
Physikalische Maßnahmen, wie Wärmeanwendungen,
Kälteanwendungen, Elektrotherapie
etc. können unterstützend angewendet werden.
Nach einer Behandlung benötigt das Pferd mind. 48
Stunden zur Regeneration. Es sollte in
dieser Zeit nicht geritten oder longiert werden, sich aber frei bewegen
können (z.B. Weide-
gang oder Paddock).
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